Wie Sie 8 wichtige Website Probleme lösen (SSL, Layout, fehlerhafte Seiten, Impressum & DSGVO)

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Einführung

Dieser Guide soll Ihnen Hilfestellung zu den üblichen Website-Problemen geben und wie Sie behoben werden können. Da Probleme mit Websites jeglicher Natur sein können, gehen wir hier nur auf die Grundlegendsten ein und geben Informationen dazu, was diese Fehler hervorruft und wie diese beseitigt werden können.

„Website nicht sicher“ – Probleme mit der SSL-Verschlüsselung

Ein Problem mit dem SSL Zertifikat erkennt man relativ schnell an der Meldung im Browser „Seite nicht sicher“ bzw. „Verbindung nicht sicher“. Sie ist links in der Adressleiste aufzufinden.

Wird Ihre Website nicht richtig geladen oder eine andere Fehlermeldung anzeigt, ist es ebenfalls möglich, dass das Problem mit der SSL-Verschlüsselung zusammenhängt. Dies kann verschiedene Ursachen haben, z. B. ein falsch konfiguriertes SSL-Zertifikat, ein abgelaufenes Zertifikat oder ein Zertifikat, dem der Browser nicht vertraut.

Um dieses Website-Problem zu beheben, müssen Sie das SSL-Zertifikat überprüfen und alle Fehler beheben, die dazu führen, dass es nicht richtig funktioniert. Sie können das Online-Tool von SSL Labs oder andere verwenden, die Ihnen bei der Fehlersuche im Zertifikat helfen und die Fehlerursache finden.

Sofern Ihr Webhoster keine kostenfreien SSL-Zertifikate anbietet, müssen Sie eines erwerben und dann installieren. Informationen zur Installation lassen sich schnell über Google finden.

Sobald Sie die Fehler behoben haben, sollten Sie SSL ohne Probleme verwenden können.

Fehlerhaften Webseiten, Verlinkungen oder Weiterleitungen

Wie jeder andere Teil Ihrer Website, müssen auch die einzelnen Seiten richtig erstellt und verlinkt sein, damit der Besucher sie sehen und problemlos durch Ihre Website navigieren kann. Wenn eine der Seiten fehlerhaft ist oder defekte Links oder Weiterleitungen vorhanden sind, kommt der Besucher nicht auf die gewünschte Seite. Das stellt ein schwerwiegendes Problem dar, wenn die Zielseite eine per Gesetz notwendige Seite (Impressum, Datenschutz etc.) ist.

Um diese Fehler zu beheben, wird ein Tool benötigt, dass die Website auf defekte Links überprüft. Zur Auswahl stehen viele verschiedene, ein kostenfreies ist die Google Search Console. Mit Ihr können Sie fehlerhafte Links auf Ihrer Website zu einfach finden.

Sobald Sie die defekten Links gefunden wurden, können Sie die fehlerhaften Verlinkungen korrigieren oder eine Umleitung einrichten, um den Besucher auf die richtige Seite zu leiten. Auch weist die Search Console Sie kontinuierlich auf Fehler Ihrer Website hin, damit Sie diese zeitnah beheben können.

Probleme mit der Darstellung auf mobilen Endgeräten (Smartphones & Tablets)

Es gibt keine sinnvolle Erklärung eine Website zu betreiben, die nicht für mobile Endgeräte optimiert ist.

Eine Google-Studie hat die Relevanz eindeutig gezeigt:

  • 48% der Nutzer waren frustriert oder genervt, wenn sie eine Seite besuchten, die nicht mobil optimiert war
  • 36% waren der Meinung, ihre Zeit damit verschwendet zu haben, diese Seiten zu besuchen
  • 52% der Nutzer würden eher darauf verzichten, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, wenn die Erfahrung auf mobilen Geräten schlecht ist
  • 48% haben das Gefühl, dass sich Unternehmen nicht richtig um ihr Geschäft kümmern, wenn die Seite nicht korrekt auf den Smartphones funktioniert

Warum aber werden Websites auf Smartphones & Tablets falsch dargestellt? Das liegt einerseits daran, dass sich Technologien, Design und ihre Ansprüche weiterentwickelt, die Betreiber Ihre Websites jedoch nicht angepasst haben.

Andererseits nutzen wir heute fast ausschließlich mobile Endgeräte um privat zu surfen. Dort steht viel weniger Platz zur Verfügung um den Seiteninhalt anzuzeigen.

Responsive Layout einer Website überprüfen

Der einfachste Test zur Feststellung eines Website Problems mit dem Responsive Layout ist, die Website auf Smartphone oder Tablet abzurufen und sich durch die Seiten zu klicken. Alternativ können Sie Ihre Website am Browser öffnen und das Fenster mit der Maus bis zum Anschlag schmälern.

Problematisch ist es, wenn die Inhalte dabei nicht korrekt oder schwer leserlich angezeigt werden. Oft ist auch nur ein Teil der Website zu sehen und es ist schwierig zu scrollen oder Menüpunkte zu klicken bzw. sich durch die Seite zu navigieren. Wenn das passiert, ist die Website nicht für mobile Endgeräte optimiert.

Was können Sie also tun, um die Anzeige auf Ihrer Website zu verbessern?

In diesem Fall müssen das Layout, Design, Schriftgrößen, Menüs etc. der Website komplett für mobile Endgeräte und deren Bildschirmgröße angepasst werden. Man spricht dabei von „Responsive Design“. Ist ihre Website bereits in die Jahre gekommen, ist es sinnvoller ein komplett neues Design zu entwerfen und dieses gleich responsive umzusetzen.

Schlechte Website-Struktur, schlechtere Nutzererfahrung

Eine schlechte Website-Struktur stellt Besucher vor eine unnötige Hürde. Sind die Inhalte einer Website nicht sinnvoll und zielführend strukturiert, werden Besucher Ihre Website schnell wieder verlassen. Auch in Bezug auf das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist eine gute und benutzerfreundliche Website-Struktur notwendig. Dabei sind folgende Punkte relevant:

  • Link-Struktur (z.B. Navigationsmenü, Interne- & Externe-Verlinkungen, Breadcrumbs)
  • Inhaltsstruktur (z.B. Allgemeiner Seitenaufbau, Überschriften, Kategorisierung)
  • User-Experience (z.B. Anordnung der Elemente)

Website auf Benutzerfreundlichkeit zu überprüfen

  • Das Navigationsmenü bildet die Hauptinhalte Ihrer Website ab
  • Die Inhalte sind übersichtlich gestaltet
  • Informationen schnell und einfach zu finden
  • Es gibt keine Probleme sich auf der Seite zu orientieren
  • Es sind keine fehlerhaften Links vorhanden
  • Man erreicht Problemlos die gewünschten Seiten

Achtung! Wenn Sie die Website selbst erstellt haben, neigen Sie eher dazu Probleme zu übersehen, da Sie sehr mit Ihr vertraut sind. Daher lassen Sie Freunde oder Bekannte die Seite aufrufen und nutzen. Stellen Sie Ihnen danach Fragen zu den genannten Punkten, mögliche Probleme werden sich dann schnell herausstellen. Gerne geben auch wir Ihnen Feedback dazu.

Probleme einer veralteten Website

Die Probleme von veralteten Websites sind vielfältig und vereinen meist mehrere der aufgeführten Probleme. Auf den ersten Blick sind sie bereits am Design zu erkennen. Aber auch Texte, Bilder, Blog-Inhalte, Links, Impressen und Datenschutzerklärungen sind überwiegend veraltet und fehlerhaft. Auch Mobilgeräte-Optimierung sucht man vergebens.

Tatsächlich halten wir es für sinnvoller keine Website zu besitzen, als eine stark veraltete mit Fehlern. Denn das vermittelt folgendes Bild über den Betreiber oder das Unternehmen:

Man hat nicht die Zeit, das Interesse oder andere Ressourcen sich um eine ordentliche Online-Präsenz zu kümmern.

Die daraus resultierenden Schlussfolgerungen für Besucher oder potenzielle Kunden sind überwiegend negativ. Wenn Sie Ihr eigenes Verhalten im Internet reflektieren, dürften Sie zu einem ähnlichen Ergebnis kommen.

Leider gibt es keine einfache Lösung für veraltete Websites. In den wenigsten Fällen ist es sinnvoll, Fehlerbehebungen und Änderungen vorzunehmen, da eine komplette Neuerstellung oft einfacher, strukturierter und somit die bessere Entscheidung ist. Der Arbeitsaufwand ist nicht wesentlich größer und Sie haben eine komplett neue, nutzenorientierte Website, um bei Kunden zu glänzen. Wenn Sie dazu Fragen haben, helfen wir gerne weiter.

Fehlendes oder fehlerhaftes Impressum

Ein fehlerhaftes oder fehlendes Impressum ist dringend zu vermeiden. Nach §5 TMG (Telemediengesetz) sind Betreiber einer geschäftsmäßigen Website dazu verpflichtet, ein Impressum zu führen. Dieses muss alle Pflichtangaben enthalten und auf jeder Seite eindeutig erkennbar und zugänglich sein. Andernfalls drohen unnötige Abmahnungen und hohe Kosten.

Pflichtangaben (Stand: Januar 2022)

  1. Der vollständige Name des Betreibers der Website
  2. Bei juristischen Personen die zusätzliche Angabe der Rechtsform und der vertretungsberechtigten Person (z.B. Kapitalgesellschaften, Vereine, Genossenschaften oder Stiftungen)
  3. Vollständige Anschrift des Wohnsitzes oder der Niederlassung (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort)
  4. Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme bzw. Kommunikation ermöglichen (Telefonnummer & E-Mail)
  5. Wenn eine Tätigkeit ausgeführt wird, die eine behördlichen Zulassung benötigt wird, die Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde
  6. Handelsregister, Vereinsregister, Partnerschaftsregister oder Genossenschaftsregister, in die sie eingetragen sind, und die entsprechende Registernummer
  7. Wenn Sie eine Umsatzsteueridentifikationsnummer oder eine Wirtschafts-Identifikationsnummer, muss diese ebenfalls angegeben werden (keine Steuernummer)
  8. Wenn sie einem bestimmten Berufszweig angehören: Angaben über die Kammerzugehörigkeit, die gesetzliche Berufsbezeichnung und den Staat, in dem die Berufsbezeichnung verliehen worden ist, die Bezeichnung der berufsrechtlichen Regelungen und dazu, wie diese zugänglich sind.

Die Erstellung eines vollständigen und korrekten Impressums ist kein Hexenwerk. Im Internet gibt es ausreichend Quellen und auch Impressum-Generatoren, mit denen Sie ganz einfach Ihr Impressum selbst erstellen oder korrigieren können.

Probleme mit dem Datenschutz (DSGVO)

Die meisten Website-Verstöße gegen die DSGVO geschehen durch unzureichende Datenschutzerklärungen oder fehlende/unzureichende Cookie-Einstellungen. Auch unverschlüsselte Übertragungen (siehe oben) von personenbezogenen Daten z.B. über Webformulare stellen einen Verstoß dar.

Datenschutzerklärung

Um Datenschutzverstöße zu vermeiden, ist eine Datenschutzerklärung auf der Website notwendig. Diese sollte alle Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erfüllen. Dabei ist zu beachten, dass die Datenschutzerklärung, wie das Impressum, von allen Seiten erreichbar sein muss.

Eine korrekte Datenschutzerklärung kann ziemlich umfangreich sein und ist ohne Rechtsberatung kaum selbst zu erstellen. Glücklicherweise gibt es auch hierfür Online-Generatoren, mit denen sich rechtssichere Dokumente erstellen lassen. Den Inhalt können Sie dann einfach auf Ihrer Website einfügen.

Auch die Cookie-Einstellungen sollten an die neuen Anforderungen der DSGVO angepasst werden.

Mit dem Online-Tool CookieMetrix können Sie überprüfen, ob auf ihrer Website Cookies geladen werden. Hierbei ist zu beachten, dass kostenfrei nur eine Seite pro Suchlauf gescannt wird. Wird z.B. nur auf der Kontaktseite Google Maps geladen, würden das Tool nur dort ein Problem melden.

Wenn Cookies geladen werden ist es wichtig, dass Besucher der Website die Möglichkeit haben, diese gemäß ihren Wünschen abzulehnen oder anzunehmen. Dabei sollten Sie auch berücksichtigen, dass es verschiedene Arten von Cookies gibt (z.B. technische Cookies, Analyse-Cookies etc.) und diese in der Datenschutzerklärung oder Cookie-Richtlinie entsprechend gekennzeichnet und beschrieben werden müssen.

Für WordPress gibt es verschiedene Plugins z.B. Complianz und Borlabs Cookie mit denen Cookies auf Ihrer Seite analysiert und verwaltet werden können. Auch ein Banner wird erstellt, damit Besucher die Möglichkeit haben, Cookies Ihren Präferenzen entsprechend zu speichern. Gerne erstellen wir die notwendigen Seiten und Rechtstexte und konfigurieren einen Cookie-Banner für Ihre Website.

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